28. März 2012 17:00 Uhr
Er soll den Propheten Mohammed, seine Gefährten und seine Ehefrau per Twitter beleidigt haben. Deshalb haben die Behörden in Kuwait einen Mann festgenommen. Das teilte das Innenministerium des Emirats mit. Dem Mann werde vorgeworfen, gegen das Blasphemiegesetz des Landes verstoßen zu haben. Das Ministerium bedauere, dass soziale Netzwerke für Angriffe auf islamische Werte genutzt würden. Man werde diesbezüglich keine Toleranz zeigen.
Blasphemie wird in Kuwait durch Pressegesetze aus dem Jahr 1961 unter Strafe gestellt. Anders als im Nachbarland Saudi-Arabien droht Angeklagten dafür aber keine Hinrichtung. Kuwaitischen Medien zufolge weist der verhaftetete Twitterer alle Anschuldigungen zurück. Er sagte, er würde niemals den Propheten verunglimpfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)