29. März 2012 08:50 Uhr
Wenn Anti-Viren-Programme melden, dass sie nichts gefunden haben, kann das zwei Dinge bedeuten: Entweder der Computer ist gut geschützt. Oder das Virenprogramm arbeitet schlecht. Die Stiftung Warentest hat jetzt konkrete Zahlen vorgelegt: Sie testete 14 kostenpflichtige Sicherheitsprogramme mit Firewall und vier kostenlose Virenscanner. Die Programme sollten 1.800 Viren und Trojaner finden.
Das Ergebnis fiel schlecht aus: Von den 18 Programmen bekamen nur vier die Note gut. Das schlechteste Programm fand gerade mal 36 Prozent der Schädlinge. Beim besten Programm lag die Erfolgsquote immerhin bei 96 Prozent. Dafür gab es ein anderes Problem: Der Virenschutz brauchte viel Arbeitsspeicher und machte den Computer deutlich langsamer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)