29. März 2012 08:53 Uhr
Umweltschützer fordern von den Betreibern von Bohrinseln mehr Transparenz. Der Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern kritisierte im Deutschlandradio Kultur, dass Notfallpläne für Gas- und Ölförderplattformen in der Regel nicht veröffentlich würden. Dies sei aber wichtig, damit unabhängige Experten die Vorkehrungen für einen Unfall überprüfen könnten.
Im aktuellen Fall in der Nordsee sei es jetzt beispielsweise wichtig zu erfahren, was der Betreiber Total vorhabe, um das Gasleck zu schließen. Total hatte gestern bekannt gegeben, das Leck gefunden zu haben. Wie weiter verfahren wird, werde aber noch geprüft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)