29. März 2012 11:05 Uhr
Mit Adolf Hitler auf Plakaten und in Fernsehspots für ein Shampoo zu werben, ist riskant. Zu diesem Schluss kam jetzt auch die türkische Werbeagentur, die die Werbung veröffentlicht hatte.
In der Zeitung "Hürriyet" erklärte der Chef der Agentur, bei einem Synagogenbesuch sei er entsetzt gewesen über die Sicherheitsvorkehrungen, die dort getroffen worden seien. Die Unsicherheit der jüdischen Gemeinde sei womöglich auch auf die Hitler-Werbung seiner Agentur zurückzuführen. Die jüdische Gemeinde hatte nach der Veröffentlichung der Spots und Plakate eine Entschuldigung verlangt. Ein Massenmörder gehöre nicht in eine Werbung.
Hier ist der Fernseh-Werbespot der Agentur zu sehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)