29. März 2012 16:23 Uhr
Fremdsprachen lernen klappt besonders gut im Ausland. Diese Erfahrung machen immer wieder Schüler und Studenten bei Sprachreisen oder Auslandssemestern. Amerikanische Forscher haben diese Erfahrung jetzt auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt: Anhand der Gehirnaktivität stellten sie fest: Wer in einer natürlichen Umgebung eine Fremdsprache lernt, verarbeitet sie ähnlich wie die Muttersprache. Das führe dazu, dass man sich auch bei schwierigen Dingen wie der Grammatik auf sein Gefühl verlassen könne - weil das in dem Fall nichts anderes sei als der Gehirnmechanismus, den auch Muttersprachler anwenden.
Ein weiteres Ergebnis der Forscher: Lernpausen sind sinnvoll, weil sie das neue Sprachwissen stabilisieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)