29. März 2012 14:21 Uhr
Sie heißen CCRF-CEM, PC-3 oder M14. Es geht um Zelllinien, genauer: solche von Krebszellen. Und jede von ihnen hat ganz bestimmte Eigenschaften - genauso, wie ein Tumor in der Lunge etwas anderes ist als einer in der Brust.
Forscher nutzen diese Krebs-Zelllinien im Labor für ihre Experimente: zum Beispiel, um festzustellen, auf welche Medikamente ein Tumor anspricht. Das Ziel: Die Behandlung jeweils so genau wie möglich auf den Patienten abzustimmen. Heute ist eine Datenbank an den Start gegangen, die diese Arbeit erleichtern soll: Sie umfasst rund 1.000 Krebs-Zelllinien und Informationen darüber, wie sie auf 24 gängige Wirkstoffe ansprechen. Dadurch, so hoffen die Forscher, lassen sich Tests an neuen Medikamenten beschleunigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)