30. März 2012 06:29 Uhr
Mini-Jobs und schlechte Bezahlung. Die Ausweitung des Niedriglohn-Sektors in Deutschland trifft einer Studie zufolge besonders junge Leute. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden.
Es untersuchte den Anteil der Geringverdiener unter 35 Jahren. Das Ergebnis: Ihre Zahl stieg zwischen 1995 und 2010 im Vergleich zu allen Beschäftigten doppelt so stark an. 2010 habe insgesamt ein Fünftel der Angestellten einen Niedriglohn erhalten.
Das Institut hat aber auch eine gute Nachricht für junge Geringverdiener: Ihre Aufstiegschancen auf einen besser bezahlten Job lägen höher als beim Durchschnitt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)