30. März 2012 09:25 Uhr
Der Bayerische Rundfunk will junge Menschen stärker ansprechen. Allerdings nicht im eigenen TV-Sender, sondern am liebsten über einen Jugendkanal der ARD. Der BR-Runfunkrat spricht sich deshalb dafür aus, die rechtlichen Voraussetzungen für ein öffentlich-rechtliches Fernsehprogramm für junge Menschen zu schaffen. Schließlich sei es Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, möglichst alle Altergruppen mit seinen Angeboten zu erreichen und den gesellschaftlichen und politischen Diskurs generationenübergreifend zu fördern. In der Phase des technischen Umbruchs und des veränderten Nutzungsverhaltens falle es aber schwer, jüngeren Zuschauern gerecht zu werden. Der BR meint damit die Digitalisierung und die vielen mobilen Geräte mit Internetzugang.
Die Forderung kommt in regelmäßigen Abständen immer wieder auf. Allerdings sind Kritiker schon jetzt nicht gerade begeistert von den digitalen Spartenkanälen der ARD. Sie fordern stattdessen mehr Vielfalt im Hauptprogramm "Das Erste".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)