30. März 2012 09:26 Uhr
Bienen und Hummeln haben es nicht leicht. Den Bienen macht vor allem die Varroa-Milbe zu schaffen, die in den 60er Jahren aus Asien eingeschleppt wurde. Sie beißt sich an denen Bienen fest, was dann zum Tod führt. Im vergangenen Jahr sind der Milbe nach Angaben von Wissenschaftlern 30 Prozent aller Bienenvölker zum Opfer gefallen.
Aber nicht nur Milben gefährden die Bienen, auch Pestizide. Und die sind auch für Hummeln schädlich. Das ergeben zwei Studien, die im Fachjournal "Science" erschienen sind. Untersucht wurde in beiden Fällen die Wirkung von Neonicotinoiden, die in vielen Ländern als Insektgift eingesetzt werden. Die Ergebnisse: Bei Bienen führe das Gift dazu, dass die Orientierung der Tiere gestört werde, sie fänden ihre Völker nicht mehr. Bei Hummeln verringere sich durch das Gift die Zahl der Königinnen, wodurch auch die Zahl der Hummeln insgesamt zurückgehe.
Die französische Studie zum Orientierungsverlust finden Sie hier. Zur britischen Studie zum Bienenschrumpfen geht´s hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)