31. März 2012 12:12 Uhr
Die Japanische Walfangflotte hat in dieser Saison deutlich weniger Wale erlegt als geplant. Statt der angepeilten 850 Tiere töteten sie 267. Das Mutterschiff der Flotte erreichte nach drei Monaten in der Antarktis heute wieder den Hafen von Tokio, unter dem Protest von Tierschützern. Als Grund für die geringere Beute gaben die Walfänger schlechtes Wetter und Störmanöver der Tierschutzorganisation "Sea Shepard" an.
Der Walfang in Japan ist steuer-finanziert. Offiziell erlegen die Japaner die Wale zu wissenschaftlichen Zwecken. Kritiker sehen darin aber einen Vorwand, denn Wissenschaftler anderer Länder kämen zu ähnlichen Ergebnissen, auch ohne die Tiere zu töten.
Kommerzieller Walfang ist seit 1986 weltweit verboten, seitdem gilt das Walfangmoratorium.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)