2. April 2012 07:32 Uhr

Blogger verliert gegen Herausgeberin der "Huffingtonpost"

Wer umsonst arbeitet, muss sich hinterher nicht beschweren, wenn er kein Geld bekommt. So lässt sich das Urteil eines US-Richters zusammenfassen. In dem Prozess ging es um die Klage des Bloggers Jonathan Tasini. Er wollte von der Herausgeberin der Internet-Zeitung "Huffingtonpost" für seine Texte bezahlt werden und verlangte 105 Millionen Dollar. Zur Begründung erklärte er, er habe sechs Jahre kostenlos für die Seite gearbeitet. Dann habe er erfahren, dass die "Huffingtonpost" für 315 Millionen Dollar an AOL verkauft wurde, ohne dass er oder seine Mit-Blogger vorher um ihre Zustimmung gebeten wurden. Auch am Gewinn habe man sie nicht beteiligt. Daraufhin klagte er auf Entschädigung, doch das Gericht wies seine Klage ab. Das Urteil ist rechtskräftig.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)