2. April 2012 08:53 Uhr

Regisseur Cameron: 3-D-Filme haben einen schlechten Ruf - zu Recht

3D-Filme haben ihren schlechten Ruf zu Recht. Diese Meinung vertritt der kanadische Regisseur James Cameron. Er sagte der "Frankfurter Rundschau", die meisten Studios verstünden den Vorgang an sich gar nicht. Sie drehten erst in 2D und glaubten, den 3D-Effekt später bei der Bearbeitung irgendwie einbringen zu können. Das könne man aber nicht an Computer-Nerds delegieren. Es sei vielmehr ein schöpferischer Vorgang, der die Anwesenheit eines Regisseurs erfordere. Für viele Studiobosse sei 3D vor allem eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand noch mehr Geld aus Altbekanntem herauszupressen.

Cameron hat selbst gerade seinen Film "Titanic" aus dem Jahr 1997 in einer neuen 3D-Version in die Kinos gebracht. Dieser sei eine Ausnahme, so der Regisseur: 300 Computerkünstler hätten mehr als 60 Wochen an jeder Einstellung gearbeitet. Außerdem habe er selbst den ganzen Prozess begleitet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)