2. April 2012 10:03 Uhr
Herztöne des Babys, allgemeine Informationen über die Schwangerschaft und Tipps für den werdenden Vater: Für all das gibt es inzwischen eine App. Nach Ansicht des Chefarztes der Klinik für Geburtsmedizin am Vivantes-Klinikum Berlin-Neukölln, Klaus Vetter, liegt das daran, dass sich viele Frauen hilfsbedürftig fühlen - sie seien während der Schwangerschaft ständig auf der Suche nach Infomationen. Vetter sagte der "Frankfurter Rundschau", das sei auch in Ordnung. Das Problem der Apps sei allerdings, das viele "selbstgestrickt" seien und die Inhalte von niemandem kontrolliert würden. Das berge genauso wie die Suche im Internet das Risiko, noch mehr verunsichert zu werden. In vielen Diskussionsforen werde nämlich "großer Quatsch" verbreitet. Die Herzton-App zum Beispiel ist laut Vetter für einen Spaß durchaus gut. Das Programm tauge aber keinesfalls für einen ernsthaften Befund. Es sei ein Spielzeug, mehr nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)