2. April 2012 11:32 Uhr
Fisch die Hälfte. Das rät eine Arbeitsgruppe aus 13 Wissenschaftlern im Bezug auf kleine Fische wie Sardellen und Heringe. Die sogenannte "Lenfest Forage Fish Task Force" hat für einen Bericht den weltweiten Umgang mit Schwarmfischen untersucht. Die Forscher meinen, derzeit führe ein zunehmender Bedarf an Fischmehl und -öl für Viehfutter dazu, dass viel zu viele von ihnen gefangen würden. Sie seien aber ausgesprochen wichtig für das Gleichgewicht der Ozeane. Sie fräßen Plankton und andere kleine Pflanzen und dienten anderen Tieren als wichtige Futterquelle - zum Beispiel Pinguinen, Robben und Delfinen. Logische Konsequenz ist den Experten zufolge, die Fangquoten zu reduzieren - diese müssten mindestens halbiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)