2. April 2012 13:55 Uhr
Das kennt jeder: schmierige, schwarze Hände, nachdem zum Bespiel mal wieder die Fahrradkette abgesprungen ist. Die kommen von fettigen Schmierstoffen aus Fett oder Öl an der Fahrradkette, die zusammen mit Dreck zu einer schwarzen, klebrigen Masse werden. Die kann auch zum Problem bei großen Maschinen zum Beispiel in der Industrie werden. Schmierstoffe verharzen und verklumpen und schützen so nicht länger vor Verschleiß.
Materialforscher aus Saarbrücken haben jetzt nach eigenen Angaben einen Schmierstoff aus Nanopartikeln entwickelt, der ohne Fett oder Öl auskommt. Die Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für neue Materialen sprechen von einem "Gleitlack". Der besteht demnach aus einer Flüssigkeit mit festen Teilchen, die - wie in einer Schneekugel - erst noch aufgewirbelt sind, sich später aber als Schutzfilm auf eine Oberfläche legen. Auf diesem Film sollen sich Metalle ohne viel Reibung bewegen können: Weil sich die Partikel wie Dachziegeln legen, schützen sie den Angaben der Wissenschaftler zufolge auch vor Schmutz und Rost.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)