2. April 2012 14:41 Uhr

Sorge um Datenschutz bei "intelligenten" Schutzanzügen der Feuerwehr

Neue Technik sorgt auch für neue Probleme. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sorgt sich um den Datenschutz bei Feuerwehrleuten - für den Fall, dass sie in Zukunft moderne Schutzkleidung tragen. Die könnte einmal mit eingebauten Sensoren den Gesundheitszustand überwachen und warnen, wenn ein Einsatz kritisch wird. In einem Gutachten geht es darum, wie mit den Daten umzugehen ist.

Die Bundesanstalt sorgt sich um den Datenschutz, wenn solche "intelligenten" Anzüge automatisch Herz- und Atemfrequenz, Haut- und Körpertemperatur übermitteln. Denn daraus könnten auch Rückschlüsse gezogen werden, wie gesund und damit arbeits- und leistungsfähig ein Feuerwehrmann ist. Angaben, die für seinen Chef durchaus interessant sein könnten.

In dem Gutachten wird deshalb gefordert, dass auch der rechtliche Rahmen stimmen muss, wenn die Schutzkleidung einmal zum Einsatz kommt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)