2. April 2012 13:57 Uhr
Es gibt den Sound von Mars und Venus. Forscher aus Großbritannien haben berechnet, wie sich Wind, ein Gewitter oder auch die menschliche Stimme auf anderen Planeten anhören würden. Diese Geräusche klingen nach Informationen der Universität von Southampton dort anders, weil auch Luftdruck oder Temperatur anders sind.
Auf der Venus wäre zum Beispiel die Stimme tiefer. Das liege daran, dass der Planet eine dichtere Atmosphäre habe als die Erde. Die Stimmbänder würden dadurch langsamer schwingen. Gleichzeitig sei der Schall aber auf der Venus schneller unterwegs als auf der Erde. Das Gehirn interpretiere das Gegenüber deshalb als ganz klein.
Das Ergebnis ist nach Angaben der Wissenschaftler eine Schlumpfstimme mit viel Bass. Die Forscher haben ihre Ergebnisse in eine Software einfließen lassen, mit deren Hilfe auch ein Planetarium in Südengland beschallt wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)