2. April 2012 17:35 Uhr
Der Ausstoß liegt knapp unter der erlaubten Obergrenze. Die deutschen Industrieanlagen haben vergangenes Jahr rund 450 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen - das war ein Prozent weniger als im Jahr davor. Nach Angaben des Umweltbundesamts setzt sich damit die Minderung der CO2-Emissionen seit 2008 fort. UBA-Präsident Jochen Flashbart sagte, der Handel mit den Verschmutzungsrechten sorge dafür, dass die Industrie die Rohstoffe effizienter nutze. Zudem wirke sich der Atomausstieg offensichtlich nicht negativ auf die CO2-Bilanz - es gibt die Befürchtung, dass Atomstrom durch schmutzige Kohlekraftwerke ersetzt wird. Nach Aussage von Flashbart sind das hoffnungsvolle Zeichen für den Klimaschutz.
2011 durften die emissionshandelspflichtigen Energie- und Industrieanlagen in Deutschland durften genau 452,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)