3. April 2012 06:53 Uhr
Sie werden zwar immer billiger, aber sie haben nur begrenzten Nutzen, um Krankheiten vorauszusagen. Das sagen US-Forscher über Gentests, die das gesamte Erbgut eines Menschen analysieren. Für ihre Studie verglichen sie die Testergebnisse und die Krankheitsgeschichten von Tausenden eineiigen Zwillingen. Ihr Resultat: Die Testergebnisse wiegen die Menschen häufig in falscher Sicherheit. Vererbbarer Krebs etwa sei selten. Stattdessen entstünden die meisten Tumore durch den Einfluss von Umweltfaktoren, einem bestimmten Lebensstil oder zufälligen Gen-Fehlern. Aber die Wissenschaftler fanden auch heraus, dass Gentests bei anderen Krankheiten wie Alzheimer durchaus gute Vorhersagen treffen.
Die Studie ist im Fachjournal "Science Translational Medicine" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)