3. April 2012 11:32 Uhr
Das Gasfeld ist nach der griechischen Liebesgöttin "Aphrodite" benannt - in der Realität bringt es Zypern aber derzeit eher Ärger. Die griechischen Zyprer meinen, die Gasvorkommen lägen in ihrem Gebiet. Der Grenzverlauf ist aber nicht geklärt, und die Türkei erkennt die Republik Zypern sowieso nicht an. Deswegen reagierte Ankara mit der Entsendung von Kriegsschiffen und einem eigenen Bohrprojekt für die türkischen Zyprer. Die "International Crisis Group" empfiehlt, die Politiker der geteilten Insel sollten sich die Erträge aus den Gasvorkommen teilen. Dadurch lasse sich auch Vertrauen für die anderen strittigen Fragen aufbauen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)