3. April 2012 15:55 Uhr

Studie: Jeder vierte Deutsche nutzt E-Books

Papier oder Bildschirm - noch scheiden sich daran die Geister. Einer Umfrage zufolge hat schon jeder Vierte in Deutschland einmal ein elektronisches Buch genutzt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Hamburg. Einer der Studienleiter, Michael Clement, glaubt an eine ähnlich rasante Entwicklung wie in den USA. In den kommenden fünf Jahren werde die Hälfte aller Bücher im Weihnachtsgeschäft als E-Books verkauft.

Wer allerdings nicht auf den Bildschirm zurückgreifen möchte, will nach Ansicht der Wissenschaftler auf das haptische Erlebnis nicht verzichten, das heißt die Bücher in die Hand nehmen oder sie ins Regal stellen. Michael Clement ist überzeugt: Noch hat das gedruckte Buch in Deutschland eine hohe Bedeutung als Kulturgut. Die steigende Nutzung der E-Books aber werde dem traditionellem Buchhandel starke Einbußen bescheren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)