3. April 2012 22:20 Uhr

Studie: Opferzahlen im US-Bürgerkrieg höher als gedacht

Im Bürgerkrieg in den USA vor rund 150 Jahren sind wahrscheinlich weit mehr Menschen ums Leben gekommen als bislang angenommen. Die "New York Times" berichtet von einer neuen Studie eines New Yorker Wissenschaftlers. Er habe Daten aus Volkszählungen des 19. Jahrhunderts ausgewertet, die erst seit Kurzem maschinenlesbar vorlägen. Demnach seien im Bürgerkrieg zwischen 1861 und 1865 rund 750.000 Menschen gestorben - möglicherweise sogar mehr. Bislang waren Historiker der Zeitung zufolge von 130.000 Toten weniger ausgegangen. Sie hätten sich stets auf eine hundert Jahre alte Quellensammlung von zwei Veteranen gestützt. Nach neusten Erkenntnissen hätten sie die Einwanderung aber nicht berücksichtigt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)