4. April 2012 09:29 Uhr
100 Jahre nach dem Untergang der Titanic gleicht der Meeresboden rund um das Schiffswrack einer Müllkippe. Deshalb soll der Fundort in internationalen Gewässern zur Gedenkstätte erklärt werden - das fordert jedenfalls der Meeresarchäologe James Delgado von der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde.
Er sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Zustand des Wracks sei zufriedenstellend, der Rumpf weiterhin sehr stabil. Der Rost scheine das Schiff stärker zu respektieren als die menschlichen Besucher. Von denen stammt nämlich der meiste Abfall rund um den Fundort der Titanic. Immer wieder passieren Schiffe mit Wissenschaftlern oder Privatleuten den Ort der Katastrophe im Nordatlantik und deren Passagiere werfen Bierdosen, Plastikbecher oder sogar Waschmittel über Bord.
Der Luxusliner Titanic rammte im April 1912 auf seiner Jungfernfahrt einen Eisberg und sank.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)