4. April 2012 12:55 Uhr
Lernen lohnt sich - und zwar auch finanziell. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Demnach gilt: Wer mehr Zeit in seine Ausbildung investiert, kann auch mit höherem Einkommen rechnen. Im Vergleich von 16 und 11 Jahren Ausbildung - wie zum Beispiel bei Abitur und mittlerer Reife - betrage der Einkommensunterschied bezogen auf das gesamte Erwerbsleben 25 Prozent.
Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Ergebnisse der Studie rechnerische Durchschnittswerte sind. Die Wissenschaftler hatten nicht nur analysiert, wie lange Männer und Frauen in Deutschland gelernt und gearbeitet hatten und was sie verdienten, sondern zum Beispiel auch Elternpausen, Steuern und staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld in ihre Berechnungen einbezogen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)