4. April 2012 15:54 Uhr

Überlebenschancen von Frühchen in England, Wales und Nordirland haben sich verbessert

Die Überlebenschancen von Frühchen in England, Wales und Nordirland haben sich verbessert. Das schließen die Autoren einer Studie des "Imperial College" in London. Sie hatten untersucht, wie sich die Situation seit 2003 verändert hat. Damals waren neue Richtlinien eingeführt worden. Sie sollten dafür sorgen, dass ein größerer Anteil der Frühchen in einer Spezialklinik auf die Welt kommt - und so die Notwendigkeit sinkt, die Neugeborenen in den ersten Stunden nach der Geburt von einer regulären Klinik dorthin verlegen zu müssen.

Ein Ziel ist nach Ansicht der Wissenschaftler erreicht worden: Laut Studie kommt mittlerweile rund die Hälfte aller Frühchen in Spezialkliniken zur Welt. Vor Einführung der neuen Regeln lag ihr Anteil noch bei knapp 20 Prozent. Trotzdem sehen sie weiterhin Handlungsbedarf: Denn auch die Zahl der Neugeborenen, die akut verlegt werden mussten, sei gestiegen. Der Anteil der Frühchen, die überlebten, habe sich im betrachteten Zeitraum erhöht: von 88 auf 93 Prozent.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)