4. April 2012 15:57 Uhr

Warum der Sommer früher gefährlich war

Beim Stichwort "Sommer" denken die meisten heute wohl an Freibad, Eis und Urlaub. Für die Menschen, die zu Zeiten der Tudors in Großbritannien lebten, bedeutete diese Jahreszeit vor allem eines: Gefahr für Leib und Leben. Wie eine Studie der Universität Oxford ergab, ereigneten sich im englischen Sommer des 16. Jahrhunderts rund drei Viertel aller tödlichen Unfälle. Vor allem im Juni sei deren Zahl gestiegen, weil die Menschen überdurchschnittlich viel auf dem Feld tätig und auf Reisen gewesen seien. Zu den häufigsten Todesursachen gehörte es, sich mit der Sense zu verletzen, vom Baum zu fallen oder mit einem Fuhrwerk zu verunglücken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)