5. April 2012 08:52 Uhr
Das Nord-Süd-Gefälle existiert auch bei der Nutzung von Informations-und Kommunikationstechnologien. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie, die das Weltwirtschaftsforum veröffentlicht hat. Demnach entsteht zunehmend eine digitale Kluft. Die Wissenschaftler verglichen 142 Länder und untersuchten, wie es dort jeweils um die Verfügbarkeit und die Nutzung von Kommunikationstechnologien bestellt ist. Das Ergebnis: Unter den ersten zehn sind unter anderem Schweden, die USA, Großbritannien und Singapur. Deutschland landete auf dem 16. Platz.
Die wirtschaftlich aufstrebenden BRICS-Nationen, also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, liegen zwischen den Rängen 51 und 72. Als Hauptgründe nannten die Autoren einen Mangel an Experten sowie ungenügende wirtschaftliche Voraussetzungen in diesen Ländern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)