5. April 2012 09:28 Uhr

Neue Harvard-Studie: CO2-Zunahme war verantwortlich für Ende der Eiszeit

Was hat zum Ende der letzten Eiszeit vor gut 10.000 Jahren geführt? Diese Frage beschäftigt die Wissenschaftler seit geraumer Zeit. Bislang waren sie davon ausgegangen, dass eine Verschiebung im Weltraum Hauptursache für die globale Erwärmung war, denn die Erde sei damals näher an die Sonne gerückt. Eine neue Studie der Harvard-Universität kommt jetzt jedoch zu dem Ergebnis, dass der entscheidende Grund für den damaligen Klimawandel die Zunahme von Kohlendioxid war. Der Leiter der Studie, Jeremy Shakun, sagte dem Wissenschaftsmagazins "Nature", was einst rund 10.000 Jahre gedauert habe, sei nun durch das Eingreifen der Menschen erneut geschehen - allerdings in nur 200 Jahren. Und der Planet habe bereits mit seiner Antwort begonnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)