5. April 2012 11:57 Uhr
So wird das nix mit dem englischen Rasen. Im Süden und Osten von Großbritannien verbieten sieben Wasserversorger bis auf weiteres das Benutzen von Gartenschläuchen. Auch Sprinkleranlagen und das Autowaschen mit dem Schlauch sind verboten. Der Grund: die andauernde Trockenheit. Das Verbot tritt ab heute in Kraft und gilt für ein Gebiet, in dem etwa 20 Millionen Briten wohnen. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld von umgerechnet bis zu 1.200 Euro. Wie die "BBC" berichtet, erwarten viele Wasserversorger, dass das Verbot den ganzen Sommer über gilt.
Ein trockener Winter und ein warmer Vorfrühling habe die Wasserreserven auf der Insel teilweise versiegen lassen. Der Grundwasserspiegel sei so niedrig wie seit 1976 nicht mehr.
Kritiker sehen die Ursache auch im maroden Leitungssystem der Versorger. Nach einer Untersuchung der staatlichen Aufsichtsbehörde Ofwat verliert etwa die Londoner Gesellschaft Thames Water bis zu 26 Prozent des Trinkwassers durch Lecks in Leitungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)