5. April 2012 14:27 Uhr
Priester, die sich dafür einsetzen, dass das Zölibat abgeschafft wird, sind selbstsüchtig und ungehorsam. Solche Worte hat Papst Benedikt der Sechzehnte in seiner Gründonnerstagspredigt gewählt.
Dabei geht es um Initiativen von Priestern zur Abschaffung des Zölibats und zur Öffnung des Priesteramts für Frauen. 2006 starteten zum Beispiel einige österreichische Geistliche eine Kampagne, die dazu auffordert, die Kirche zu erneuern, ungehorsam zu sein, das Zölibat abzuschaffen und Frauen zu Priesterinnen zu weihen um dem Nachwuchsmangel zu begegnen.
Der Papst stellte in seiner Predigt die Motive der Geistlichen in Frage. Sie sorgten sich nicht um die Kirche - sondern wollten sie "verzweifelt" verändern: in Übereinstimmung mit ihren eigenen Neigungen und Vorstellungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)