10. April 2012 06:24 Uhr
Nicht alle, die in den USA eine Spenderniere brauchen, haben die gleichen Chancen, ein solches Organ zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommen Statistiker im Fachmagazin "Journal of Urology". Sie hatten die Daten aller Lebendspender und Empfänger zwischen 1997 und 2007 untersucht: zum Beispiel Geschlecht, Volksgruppenzugehörigkeit, Ausbildung und ob die Spender Verwandte der Empfänger waren.
Die Wissenschaftler stellten eine Tendenz bei nicht verwandten Spender/Empfänger-Paaren fest: Sie waren gut ausgebildete Weiße und lebten in Gegenden, deren Bewohner als gut situiert gelten.
Die Forscher führen das unter anderem auf die Versicherungslage der potentiellen Spender zurück: Gezahlt würden die Kosten für Operation und Klinikaufenthalt, nicht aber Anreise oder Ersatz für den Arbeitsausfall von mehreren Wochen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)