10. April 2012 07:52 Uhr
Die Ureinwohner wussten es besser. Ein Team internationaler Forscher hat herausgefunden, dass die indigene Landwirtschaft in Französisch-Guayana ohne Brandrodung auskam. Wie sie im Fachjournal "PNAS" schreiben, errichteten die Bauern stattdessen erhöhte Felder. Damit hätten sie für bessere Bewässerung und Bodenbelüftung gesorgt - beides wichtig in den Savannen am Rand des Amazonas-Urwaldes, die sowohl Dürre- als auch Überschwemmungszeiten erleben.
Laut der Studie starb diese Art der Landwirtschaft nach der Ankunft der Europäer aus. Die nämlich bevorzugten Brandrodung. Das Problem dabei: Die Böden bleiben nur für wenige Jahre fruchtbar. Außerdem verstärkt die Methode den CO2-Ausstoß. Deswegen wollen die Wissenschaftler die alte Form der Landwirtschaft wiederbeleben, um in armen Gebieten genügend Nahrung zu erzeugen und gleichzeitig das Klima zu schützen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)