10. April 2012 08:27 Uhr
"Es ist meine Pflicht, der Welt die Augen zu öffnen über dieses China." So formuliert es der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu in seinem Essay in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In dem Text beschreibt er seine Flucht aus dem Heimatland ins deutsche Exil und seine Beweggründe für die Entscheidung. Liao vergleicht das heutige China mit der Situation von 1989, als die Führung des Landes Proteste der Bevölkerung in Peking gewaltsam niederschlagen ließ. Seine Hoffnung, dass die Diplomatie des Westens die Situation verbessern könne, habe er inzwischen aufgegeben.
Die Werke von Liao Yiwu sind wegen ihrer Kritik in China verboten. Der Autor saß mehrfach im Gefängnis oder stand unter Hausarrest.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)