11. April 2012 18:18 Uhr
Die schlechte Wirtschaftslage in Spanien lässt seine Bürger zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Das Dorf Rasquera im Nordosten des Landes will nun Ackerflächen für den Anbau von Cannabis ausschreiben. Das haben die Bürger in einem Referendum entschieden. Laut diesem Plan sollen sieben Hektar Land an den "Verein für den Privaten Verbrauch von Cannabis" aus Barcelona verpachtet werden. Der Verein will nach Angaben des Gemeinderates eine Pacht zahlen, die zehnmal über dem üblichen Preis liegt. Der private Konsum dieser Droge ist in Spanien keine Straftat, nach Angaben der spanischen Polizei ist der Cannabis-Verein grundsätzlich legal.
Das Dorf Rasquera hat 1,3 Millionen Euro Schulden und lebt eigentlich vom Anbau von Oliven und Wein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)