12. April 2012 16:01 Uhr
Wissenschaftsthemen kommen im ghanaischen Journalismus zu kurz. Das finden Journalisten des westafrikanischen Landes laut einer Umfrage des ghanaischen Zentrums für Wissenschaftskommunikation. Nach den Ergebnissen einer Stichprobenbefragung von rund 150 Journalisten finden rund 80 Prozent der Befragten, dass die Öffentlichkeit mehr über Wissenschaft erfahren sollte und dass die Berichterstattung auch umgekehrt die Forschungsarbeit in dem Land voranbringen könne.
Der Direktor des Zentrums bemängelte, dass es bisher in Ghana keine eigene Ausbildung zum Wissenschaftsjournalisten gebe. Auch hätten die Forschungseinrichtungen wenig mit Journalisten zu tun und seien misstrauisch.
Das Zentrum für Wissenschaftskommunikation versteht sich als Non-Profit-Organisation, die den Ausstausch zwischen Journalisten und Forschern verbessern will. Als erster Schritt sei eine Experten-Datenbank zum Thema Gesundheit eingerichtet worden - weitere Disziplinen sollen folgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)