13. April 2012 07:24 Uhr
Für die Menschen in Südost-Asien sind die Erdbeben noch einmal glimpflich ausgegangen. Vor zwei Tagen bebte vor der Küste Indonesiens im Indischen Ozean gleich zwei Mal die Erde. Es gab aber keinen Tsunami und verhältnismäßig wenige Tote - fünf Menschen starben an einem Herzinfarkt. Kein Vergleich zu den Katastrophen in Japan vor rund einem Jahr und in Thailand und Indonesien 2004.
Seismologen allerdings sind nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" in Aufruhr. Sie beschäftigt es, dass zweimal kurz hintereinander die Erde besonders schwer bebte - und zwar mit Stärken von 8,6 und 8,2. Normalerweise falle ein Nachbeben deutlich schwächer aus als das Hauptbeben. Außerdem seien die Epizentren weit von der Grenze entfernt gewesen, an der in der Region Erdplatten aufeinanderträfen und wodurch sonst Erdbeben entstünden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)