13. April 2012 15:01 Uhr

US-Wissenschaftler: Tiefseebewegungen bei Öl-Katastrophen müssen besser erforscht werden

Der Meeresgrund birgt zu viele Geheimnisse. Das schreiben US-Wissenschaftler in der kommenden Ausgabe des Fachmagazins "BioScience" und beklagen, dass sie zu wenig Wissen über die Auswirkungen von Ölllecks in der Tiefsee haben. Die Forschung habe sich bislang zu sehr auf sichtbare Schäden an der Meeresoberfläche konzentriert. Sie beziehen sich auf die Schäden, die das Ölleck der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko verursacht hat. Die Forscher der University of North Carolina fürchten, dass sie in Krisensituationen zu wenige Hilfestellungen geben könnten. Sie fordern auch die Politik auf, mehr in diese Forschung zu investieren, da Ölkonzerne vermehrt in der Tiefsee nach Ölvorkommen forschen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)