16. April 2012 06:56 Uhr

US-Bürger zunehmend genervt über Religion in der Politik

Gott, Glaube und Kirche gehören zu einem US-amerikanischen Wahlkampf seit langem dazu. Doch immer mehr US-Amerikanern geht die Vermischung von Religion und Politik zu weit. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Pew" spielen für 38 Prozent der US-Bürger religiöse Themen eine zu große Rolle in der Politik. Das ist der höchste Stand, seit das Meinungsforschungsinstitut vor elf Jahren das erste Mal die Einstellung zu Religion und Politik untersucht hat.

Für die jüngsten Ergebnisse hatten die Forscher mehr als 1.500 Menschen über 18 Jahren befragt. Danach gibt es deutliche Unterschiede zwischen den politischen Lagern. Unter den Anhängern der Demokratischen Partei sind 52 Prozent der Meinung, dass es in der aktuellen Politik zu sehr um Glaubensfragen geht, während unter den potentielle Wählern der Republikaner nur 27 Prozent dem zustimmen würden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)