16. April 2012 06:56 Uhr

Soziologin sieht Zukunft Ägyptens mit gemischten Gefühlen

Beim Nachdenken über die Entwicklung Ägyptens ist die Soziologin hin und her gerissen - zwischen Optimismus und Pessimismus. Mona Abaza sagte der "Tageszeitung", in Ägypten gebe es nach dem Sturz von Hosni Mubarak viele junge Leute, die bereit seien, bis zum Tod zu kämpfen. Das könne man positiv oder negativ bewerten. Besondere Sorge mache ihr das Militär. Abaza hält es für möglich, dass es einen Putsch geben könnte, etwa wenn bei Präsidentenwahl die Salafisten gewinnen würden.

Auf lange Sicht zeigte sich die Soziologie-Professorin von der Amerikanischen Universität in Kairo jedoch guter Dinge. Die Gesellschaft sei voll von kreativem Potenzial, was sich etwa in Graffitis und Gedichten zeige.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)