16. April 2012 11:52 Uhr
Fünf Verletzte und zwei brennende Autos: Das ist die Bilanz eines Rindfleisch-Fests in Indien. Mehrere Studentenorganisationen hatten an einer Universität in Hyderabad Rindfleischgerichte verteilt und damit Hindu-Aktivisten gegen sich aufgebracht. Hindus lehnen den Verzehr des Fleischs ab. Die etwa 200 Studenten bei der Verteilaktion beklagen laut der Zeitung "Times of India" jedoch einen "Ernährungsfaschismus". Sie fordern, dass in Uni-Wohnheimen auch Rind angeboten wird.
Um die Studenten und die Hindus auseinanderzubringen, setzte die Polizei Tränengas ein und kontrollierte die Zufahrtsstraßen zum Campus.
In einigen indischen Bundesstaaten ist das Schlachten von Rindern verboten. Es drohen Haftstrafen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)