16. April 2012 12:53 Uhr
Thomas Gottschalk ist derzeit das Sorgenkind der ARD. Die fürchtet jetzt sogar, dass Gottschalks Vorabend-Talk die gesamte Quote herunterzieht.
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zitiert aus einem internen Papier des Senders, nach dem die ARD im ersten Quartal mit 12,3 Prozent einen geringeren Marktanteil hatte als RTL, ZDF und die dritten Programme. Grund dafür sei - so heißt es laut dem "Spiegel" in dem Papier - vor allem das veränderte Vorabendprogramm. Zwischen 18 und 20 Uhr habe die ARD wegen Sendungsverschiebungen und des Gottschalk-Talks etwa 600.000 Zuschauer verloren. Ändere sich daran nichts, werde das die gesamte Jahresbilanz verschlechtern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)