17. April 2012 06:24 Uhr

Pulitzer-Preis geht unter anderem an "Philadelphia Inquirer"

"New York Times" und "Washington Post" gingen in der Königsdisziplin dieses Mal leer aus. Der wichtigste Pulitzer-Preis 2012 geht an die US-Zeitung "The Philadelphia Inquirer". Die Jury zeichnete damit eine Berichterstattung über Schulgewalt aus. Den Preis in der Kategorie "Investigativer Journalismus" erhielten zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AP, den Pulitzer-Preis im Bereich "Breaking News Reporting" die Zeitung "The Tuscaloosa" aus Alabama. Sie hatte während eines Tornados auch mithilfe von Social Media berichtet, selbst als die Zeitung nicht in ihrem Stammhaus gedruckt werden konnte.

Die Jury zeichnete dieses Jahr anders als üblich keinen Roman aus. Die Pulitzer-Preise sind die wichtigsten Medienpreise in den USA. Sie werden in 21 Kategorien ausgeschrieben und ehren Schriftsteller, Dichter, Journalisten und Komponisten. Dieses Jahr wurden sie zum 96. Mal vergeben. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Dollar dotiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)