17. April 2012 07:04 Uhr
Sie benutzen nicht nur Werkzeuge - sie wissen auch, wie man gute Betten baut. Orang-Utans bauen sich jede Nacht hoch in Baumkronen ein Schlafnest. Wie britische Wissenschaftler im Fachjournal "PNAS" schreiben, gehen die Menschenaffen dabei äußerst geschickt vor. Sie wüssten genau, welche Äste für welchen Teil des Nests am besten geeignet seien. Für die tragenden Teile verbauten sie besonders dicke und stabile Äste. Für das Zentrum des Nests wählten sie dünnere Äste - das sorgt laut den Forschern für mehr Nachgiebigkeit und damit für mehr Schlafkomfort.
Orang-Utans werden bis zu 90 Kilogramm schwer. Ihr Name bedeutet übersetzt "Waldmensch". Sie leben auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo. Dort sind sie stark gefährdet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)