18. April 2012 08:23 Uhr
Die russische Regierung bekommt für ihre Medienpolitik nicht häufig Beifall aus dem Ausland. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit klatscht jetzt aber doch einmal. Die Medienbeauftragte der OSZE, Dunja Mijatovic, begrüßte die Ankündigung des scheidenden russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, ab 2013 einen frei empfangbaren öffentlichen Fernsehsender einzurichten. Damit käme die russische Regierung einer Forderung der Opposition nach.
Mijatovic sprach in Wien von einer positiven Entwicklung, die lange erwartet worden sei. Öffentliche Sender stärkten die Demokratie, indem sie pluralistische und objektive Information anböten. Allerdings müsse der neue Sender dazu von einem unabhängigen Gremium geführt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)