18. April 2012 09:26 Uhr
Heutzutage bezeichnet man als "Duckmäuser" jemanden, der nicht den Mut hat, seine Meinung auch gegen Widerstände zu vertreten. Im 15. Jahrhundert bezeichnete das Wort "duckelmüser" einen Schleicher oder Heuchler und gehörte zu dem Verb "tockelmüsen", was man mit "Heimlichkeit treiben" umschreiben kann. Das wiederum bestand aus dem mittelhochdeutschen "müsen" was "schleichen", "Mäuse fangen" bedeutet, und dem bayrischen "duckeln" was mit "betrügerisch" oder "hinterhältig" übersetzt werden kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)