18. April 2012 14:55 Uhr
EU-Firmen sollen diktatorischen Regimen nicht mehr bei der Internetzensur helfen. Das verlangt das Europäische Parlament in Straßburg.
In einer Stellungnahme zur weltweiten Lage der Menschenrechte forderten die Abgeordneten die EU-Kommission auf, bis 2013 strengere Vorschriften zu erarbeiten. Unternehmen, die Überwachungstechnologie an autoritär regierte Staaten exportierten, müssten stärker überwacht werden.
Anlass für die Initiative ist unter anderem die Blockade und zeitweilige Abschaltung des Internets in Ägypten während der Proteste beim Arabischen Frühling. Damals war auch ein europäisches Telekommunikationsunternehmen an der Internetabschaltung beteiligt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)