19. April 2012 06:29 Uhr
Unsere hochtechnisierte Gesellschaft ist zunehmend verwundbar durch Sonnenstürme. Dieser Ansicht ist der britische Weltraumwetter-Forscher Mike Hapgood. In einem Kommentar in dem Fachmagazin "Nature" schreibt er, die Menschheit sei zu schlecht auf schwere Sonnenstürme vorbereitet. Stromversorgung, Flugverkehr, Kommunikation und selbst die Finanzwirtschaft hingen von Satelliten und anderen verletzlichen technischen Installationen ab.
So habe ein Weltraumwetterereignis 1859 schwere Schäden im damals gerade entstehenden Telegrafennetz verursacht. Eine Studie des britischen Strom- und Gasversorgers UK National Grid lege nahe, dass ein derartiges Ereignis heute manche Regionen für mehrere Monate von der Stromversorgung abschneiden könne.
Bei einem Sonnensturm werden elektrisch geladene Teilchen Richtung Erde ins All geschleudert. Dadurch können Satelliten, der Flugverkehr oder die Stromversorgung gestört werden.
Video derNasa von Sonnenstürmen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)