19. April 2012 14:04 Uhr

Studie: Ausländische Studenten bleiben nur selten in Deutschland

Viele ausländische Studenten wollen nach ihrem Abschluss gerne in Deutschland bleiben. Aber nur wenige setzen die Idee auch um.

Das geht aus einer Studie deutscher Stiftungen für Integration und Migration hervor. Sie haben Studenten aus mehreren Ländern zu ihren Plänen nach dem Studium befragt.

Heraus kam, dass zwei Drittel der ausländischen Akademiker sich zwar vorstellen können, in Deutschland zu arbeiten. Die Hälfte wisse aber gar nicht, was sie tun muss, um nach dem Studium im Land bleiben zu können. Ein großes Problem seien mangelnde Deutschkenntnisse, da die Veranstaltungen an der Uni oft auf Englisch liefen. Zwei Drittel der Befragten Polen, Russen und Chinesen fühle sich außerdem in Deutschland nicht willkommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)