19. April 2012 16:23 Uhr

Überwachung aus dem All: Satellit soll Umweltsündern auf die Spur kommen

Umweltsünder müssen sich möglicherweise bald vor einem Spion aus dem All fürchten. Die Europäische Weltraumorganisation ESA will mit einem neuen Satelliten den Klimaschutz überwachen. Das Raumfahrtunternehmen Astrium soll bis Ende kommenden Jahres eine Machbarkeitsstudie erstellen. Verläuft sie erfolgreich, könnte die Mission im Jahr 2017 starten.

Geplant ist, dass der Satellit den Ausstoß der beiden wichtigsten Treibhausgase Kohlendioxid und Methan misst - mit bisher unerreichter Genauigkeit. Lokale CO2-Quellen könnten so erfasst werden, zum Beispiel Kohlekraftwerke aber auch geologische Quellen wie Vulkane. Erkenntnisse über den CO2- und Methan-Ausstoß sind laut Astrium entscheidend für Klimavorhersagen aber auch für die Überwachung internationaler Abkommen zum Klimaschutz.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)