20. April 2012 05:58 Uhr
Und zum Abschluss geht es im historischen Rückspiegel um Frankreich: Heute vor 220 Jahren, also am 20. April 1792, erklärte das Land Österreich-Ungarn den Krieg. Dabei handelte König Ludwig der Sechzehnte auf Druck der gemäßigten Republikaner zur Zeit der Französischen Revolution. Nach der Kriegserklärung stellte sich Preußen auf die Seite Österreichs und weitere europäische Mächte schlossen sich an. Der Oberbefehlshaber der preußisch-österreichischen Truppen, Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, veröffentlichte das "Koblenzer Manifest". Seine Aussage: Die alte Ordnung in Frankreich solle wieder hergestellt werden, mit König Ludwig als absolutem Herrscher. Falls nicht, drohe Vergeltung.
Durch das Manifest wurde das Nationalgefühl der Franzosen bestärkt und die Revolution radikaler: Am 10. August wurde der Tuilierien-Palast gestürmt und die königliche Familie verhaftet. Frankreich erklärte sich zur Republik und Ludwig der Sechzehnte wurde schließlich im Januar 1793 hingerichtet.
Der Krieg gegen Österreich-Ungarn endete 1797 mit dem Sieg Frankreichs. Einer seiner Generäle hieß Napoléon Bonaparte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)